Auch in diesem Jahr unterstützt die MÖNIG Wirtschaftskanzlei das VIS Moot Team der Universität Bielefeld mit Franziska Leithäuser, Lina Kopahs, Niklas Delker und Justus Dedekind bei dem inzwischen 33. Willem C. VIS Moot Court. Neben einem großem Alumni Netzwerk wird das diesjährige Team unterstützt durch die Coaches Lucie Marie Schulz, Neele Henry Seifert und Arne Seifert, welche selbst zuvor erfolgreiche Teammitglieder waren.
Bei dieser Gerichtsverfahrenssimulation (Moot Court) handelt es sich um einen renommierten internationalen Hochschulwettbewerb. Bis zu 400 Teams treten gegeneinander an. Prozessrechtlich behandelt der VIS Moot das internationale Schiedsverfahrensrecht, materiell-rechtlich das UN-Kaufrecht. Studierende schlüpfen während eines Wintersemesters in die Rolle eines Anwalts und vertreten in mündlichen Verhandlungen und selbst erarbeiteten Schriftsätzen auf Englisch die Position eines fiktiven Mandanten vor einem Schiedsgericht aus echten Schiedsrichtern.
Die erste Phase ist der schriftliche Teil. Dies bedeutet, dass die Teilnehmer zwei eigene Schriftsätze an das Schiedsgericht senden und darin die Position ihres Mandanten darlegen. Daran schließt sich die mündliche Phase des Wettbewerbs an, das Highlight des Projekts. Hier reisen die Studierenden durch Deutschland und Europa, um in Universitäten und Anwaltskanzleien mündliche Pleadings mit anderen Teams aus der ganzen Welt zu simulieren.
Zu einem solchen „Pleading“ durften wir am 10.02.2026 in unseren Kanzleiräumen die Teams aus Bielefeld und Osnabrück begrüßen. Dem Team Osnabrück gehören in diesem Jahr Tabea Feldhaus, Emilia Allroggen, Nora Marczoch, Olivia Golla und Jannis Buschmann sowie die Coaches Nele Ossenbrüggen, Bjane Lehde und Tim Mogharbel an.
Für das Team Bielefeld traten Franziska Leithäuser und Niklas Delker in die Verhandlung ein. Das Team Osnabrück wurde in dem Schiedsverfahren vertreten von Oliva Golla und Tabea Feldhaus. Das Schiedsgericht setzte sich zusammen aus Lucie Marie Schulz (Coach Team Bielfeld) sowie Clarissa Tietz und Sarah Termühlen aus unserer Kanzlei.
In einer etwa einstündigen Verhandlung stellten die Teilnehmer aus beiden Teams beeindruckend sowohl ihr juristisches Wissen als auch ihre gute Verhandlungsführung auf Englisch dar und gaben dem gut besuchten Auditorium einen Einblick in den Sachverhalt und den Ablauf eines Pleadings im Rahmen des VIS Moot Courts.
Bei einem anschließenden „Get together“ erfolgte noch ein reger Austausch mit den Mitgliedern beider Teams über bisherige Erfahrungen und ein Ausblick auf das, was noch kommt.
Neben weiteren Pleadings, welche u.a. auch im Ausland, wie z.B. in New York stattfinden, ist natürlich das Ziel die Finalwoche in Wien. Wir drücken auch dem diesjährigen Team die Daumen für den Finaleinzug in Wien!